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Berlin rettet vier Millionen Kilo Kartoffeln vor der Vernichtung

Fast vier Millionen Kilo hochwertiger Kartoffeln hätten in Deutschland fast den Weg in die Mülltonne gefunden. Grund: Ein Überangebot auf dem Markt machte den Verkauf für den Handel unrentabel. Doch eine gemeinsame Aktion von Ecosia und der Berliner Morgenpost verhindert nun die Vernichtung – und verteilt die Kartoffeln kostenlos in Berlin.

Die Kartoffeln stammen aus einem Agrarbetrieb südlich von Leipzig. Sauber sortiert, kühl und trocken gelagert, in bester Speisequalität, standen rund 4000 Tonnen Kartoffeln unbeachtet herum. Ein Händler hatte die Ernte ursprünglich bestellt, doch nachdem die Kartoffeln geerntet waren, fiel der Marktpreis und niemand wollte die Ware abnehmen.

Die größte Kartoffel-Rettung Berlins entstand aus dieser Situation: Kurz vor Weihnachten wandte sich Ecosia, die Berliner Suchmaschine, die Werbeeinnahmen für Baumpflanzungen nutzt, an die Redaktion der Berliner Morgenpost, um die Aktion zu organisieren. Die Kartoffeln sollen nun kostenlos an Berlinerinnen und Berliner verteilt werden – ein Gewinn für Verbraucher und Umwelt zugleich.